Folge 5: Sonderfolge mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär:Studie zu neuen Perspektiven für Frauen mit Lungenkrebs

Shownotes

Willkommen zur fünften Folge der dritten Staffel „Tatort Krebs“, dem Forschungspodcast der Nationalen Dekade gegen Krebs, einer Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. In dieser Staffel stellen wir in kurzen To-Go-Folgen relevante Projekte, Studien und Themen aus der Krebsforschung im Umfeld der Dekade vor.

Diese Episode ist eine Sonderfolge, denn diesmal begrüßt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär die Hörerinnen und Hörer persönlich. Sie spricht über ihren Fokus für die NDK und das Thema Frauengesundheit. Im Mittelpunkt steht die aktuelle Studie von Sonja Loges vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. In dieser neuartigen Studie wird untersucht, ob Frauen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs stärker von einer Kombination aus Immuntherapie und Chemotherapie profitieren als von einer alleinigen Immuntherapie. Damit adressiert die Studie eine zentrale Evidenzlücke in der geschlechtersensiblen Onkologie, denn obwohl geschlechtsspezifische Unterschiede in der Wirksamkeit von Therapien bekannt sind, fehlen bislang belastbare Daten. Die weltweit erste geschlechtsspezifische Phase-III-Studie in diesem Bereich hat das Potenzial, die klinische Praxis nachhaltig zu verändern und die Behandlungsergebnisse von Patientinnen deutlich zu verbessern.

Es geht um den Forschungsansatz, die besondere wissenschaftliche und gesundheitspolitische Relevanz der Studie und die Frage, wie daraus konkrete Perspektiven für Patientinnen entstehen können. Außerdem spricht Frau Loges über die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Krebsforschung und über die Rolle der Förderung durch das BMFTR.

„Tatort Krebs – to go“ möchte Krebsforschung verständlich, kompakt und nahbar auf den Punkt bringen. Mit Einblicken in die Fragen und Projekte, die für Betroffene, Angehörige und Forschende wirklich zählen.

Wir freuen uns sehr über Ihr Feedback und Bewertungen über die Podcast-Plattformen und über unsere LinkedIn-Seite: @Nationale Dekade gegen Krebs.

Vielen Dank fürs Zuhören. 👂

Transkript anzeigen

00:00:05:

00:00:18: Herzlich willkommen zu einer Sonderfolge unserer neuen To Go Podcast Staffel von Tatort Krebs, dem Forschungspodcast der Nationalen Dekade gegen Krebs.

00:00:28: Mein Name ist Dorothee Baer und ich bin Ihre Bundesforschungsministerin.

00:00:31: Schön dass Sie dabei sind!

00:00:33: Seit Beginn der Staffel und auch in den kommenden Wochen nehmen wir sie mit zum Menschen die jeden Tag daran arbeiten Krebs zu verhindern früher zu erkennen und auch wirksamer zu behandeln.

00:00:44: Sie hören verständliche Einblicke, klare Erklärungen und echte Geschichten ohne Fachkinesisch – nah dran an dem was für die Patientinnen und Patienten wirklich zählt!

00:00:56: Unsere Ziele der Staffel sind klar und nahbar zu sein.

00:00:59: Worum geht's in dieser Staffel?

00:01:01: Erstens Wir zeigen was in der Dekade gegen krebsgeförderte Projekte ganz konkret bewirken können bereits jetzt aber auch perspektivisch vor allem im Alltag von Betroffenen und ihren Familien.

00:01:13: Zweitens ist unser Ziel, Forschung wirklich verständlich zu machen.

00:01:17: Wie arbeitet so ein Team?

00:01:19: Was sagen die Daten?

00:01:20: Wo liegen unsere Chancen?

00:01:21: aber vielleicht auch wo liegen momentan noch unsere Grenzen?

00:01:25: Und drittens wir machen transparent wie Zusammenarbeit, Fortschritt bringt Wissenschaft, Klinik, Technik Aber – und es ist mir persönlich ganz besonders wichtig – die Perspektive der Patientinnen und Patienten.

00:01:37: Und ja, wir sprechen natürlich auch über die Herausforderungen.

00:01:41: Wir sprechen über Datenschutz, wir reden über die Zugänge auf dem Land, über Studienbeteiligungen – aber immer offen, fair und lösungsorientiert!

00:01:50: All das machen wir verständlich mit klaren Einordnungen und echten Geschichten.

00:01:55: Jede Folge dauert nur maximal zehn Minuten also richtig gut um schnell und laufend informiert zu bleiben.

00:02:01: Immer Mitvox kommt alle zwei Wochen eine neue Episode.

00:02:05: Wir sind am Weltkrebstag gestartet.

00:02:06: im vierten Februar und in dieser Folge Tatort Krebs wollen wir uns eine Studie für Frauen mit Lungenkarzinom widmen.

00:02:13: Hier werden verschiedene Wirkstoff-Kombinationen getestet, aber die Details erkläre natürlich nicht ich ihnen sondern Sonja Loges, Forscherin am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

00:02:25: Ihre Studie wird vom Nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen ermöglicht.

00:02:29: Das ist eine Forschungsstruktur bei der Forschung und Versorgung ganz eng unter einem Dach geschehen, damit Patientinnen und Patienten sehr schnell davon profitieren können.

00:02:39: Und deswegen sage ich jetzt meinem Team – weil ich gerade schon verraten habe, dass die zehn Minuten natürlich erst anfangen!

00:02:46: Weil wir wollen ganz viel von Frau Logis hören.

00:02:48: Liebe Frau Loges, schön, dass Sie da sind.

00:02:51: Ich würde mich sehr freuen wenn sie sich unseren Hörerinnen und Hörern einmal kurz vorstellen.

00:02:56: Ja liebe Frau Ministerin Bär vielen Dank für diese Einladung.

00:02:59: Mein Name ist Sonja Loges, ich bin Biochemikerin und Onkologin.

00:03:03: Und habe einen sehr großen Schwerpunkt auf der personalisierten Onkologie... ...und damit auf dem Lungenkarzinum was eine Modellerkrankung für die personalisierte Onkology ist!

00:03:13: Ich arbeite klinisch an der Universitätsmedizin Mannheim.... ....und meine Forschung, meine Grundlagenforschung führe ich am DKFZ durch.

00:03:22: Man überlegt ja dann, sie sind natürlich nicht nur Sonialoge.

00:03:25: Sie sind Professor Doktor – das dürfen wir natürlich nicht unterschlagen.

00:03:29: Was hat sie denn motiviert?

00:03:31: Irgendwann steht man an dem Punkt und überlegt in welche Fachrichtung geht man.

00:03:35: Was haben sie den motiviert, in die Krebsforschung zu gehen?

00:03:37: Mich hat motiviert dass Krebs eine der großen Volkserkrankungen ist, die zweithäufigste Todesursache für Männer und Frauen Und ich wollte wirklich was bewegen für die Menschen, Verbesserungen entwickeln.

00:03:50: Es war von Anfang an meine Motivation in die Forschung zu gehen um die Erkenntnisse dann Patientinnen und Patienten zu bringen.

00:03:58: Da bin ich ideal aufgestellt an der Schnittstelle zwischen der Grundlagenforschung am DKFZ und der Klinik.

00:04:06: Jetzt haben Sie eine aktuelle Studie herausgebracht.

00:04:08: vielleicht nehmen sie uns mal die nicht so eng dran sind mit worum geht es denn in Ihrer Studie?

00:04:13: Ja,

00:04:13: diese Studie ist die weltweit erste Studie nur für Frauen in einer Krebserkrankung.

00:04:19: Die nicht nur Frauen betrifft und in diesem Falle geht es um das Lungenkarzinom.

00:04:24: Und da gibt es Erkenntnisse wenn man sich die Literatur genau anguckt und quasi des klein gedruckte der klinischen Studien dass Frauen im Unterschied zu Männern nicht von einer alleinigen Immuntherapie profitieren.

00:04:38: Umgekehrt profitieren Frauen stärker als Männer von einer Chemoemotherapie.

00:04:44: Das sind Hinweise und Hypothesen, um das wirklich zu beweisen muss man eine klinische Studie durchführen die tatsächlich ausreichend viele Patientinnen und in unserem Fall sind es mehr als vierhundertfünfzig einschließt um eine wirklich belastbare Aussage zu ermöglichen und hoffentlich die klinischen Praxis zu verändern.

00:05:06: Es ist ja ein ganz wichtigen Punkt angesprochen, der mir sehr am Herzen liegt.

00:05:09: Der ganze Bereich auch der Frauengesundheit – was glauben Sie?

00:05:12: Warum das jetzt weltweit das erste Mal überhaupt passiert ist diese Korrelation nicht nur Frauen und Krebs sondern Frauen und eine ganz bestimmte Krebsart dass es vor Ihnen sich dieser Fragestellung noch nie jemand angenommen hat.

00:05:26: Es gab schon Hinweise in der Literatur, es gibt auch Leute die sich mit dem Thema durchaus beschäftigen.

00:05:31: Es gab aber bis jetzt keine Studie weil es für eine Studie dieser Größenordnung eine substanzielle Förderung benötigt und die Pharmaindustrie wird diese Studie nicht durchführen denn aktuell ist das so dass die Immuntherapie entweder alleine gegeben werden kann oder in Kombinationen mit einer Chemotherapie.

00:05:50: deswegen macht es für die Pharmaindustrie keinen großen Unterschied, wenn man es kommerziell betrachtet.

00:05:56: Und deswegen kann eine solche Studie nur öffentlich gefördert werden und wir haben eben das Glück jetzt in der nationalen Dekade gegen Krebs dass wir erstmalig in Deutschland ein Förderinstrument einer Größenordnung haben mit dem auch solche Studien möglich sind und ja dafür bin ich persönlich sehr dankbar und hoffe die Behandlung für tatsächlich mehrere tausend Frauen in Deutschland verbessern zu können.

00:06:23: Wenn Sie jetzt am Anfang von so einer Studie stehen und die ganzen bürokratischen Hürden dann auch genommen haben, was ist denn so in einer idealen Welt Ihre Vorstellung?

00:06:32: Welchen Einfluss kann den so eine Studie dann auch auf das Leben der Patientinnen haben?

00:06:36: Diese Studie hat tatsächlich einen ganz konkreten Einfluß auf das Leben der PatientInnen.

00:06:42: Denn wir glauben dass Frauen mit fortgeschrittenem Lungenkrebs mit einer alleinigen Immuntherapie unterbehandelt sind dass sie eine zusätzliche Chemotherapie, die nur am Anfang gegeben wird, benötigen um ein besseres Überleben zu erreichen.

00:06:56: Und wir hoffen also damit konkret betrifft es circa dreitausend Frauen in Deutschland pro Jahr mit fortgeschrittenem Lungenkrebs das wir für diese erhebliche Anzahl Frauen das über Leben verbessern können.

00:07:10: was mir ganz oft begegnet jetzt in meiner Arbeit was das Thema Krebs aber auch das Thema eben Diagnosen betrifft und dann auch Behandlung ist das ganz viele Patientinnen und Patienten sagen, dass sie sich mit der neuen Forschung deswegen so identifizieren.

00:07:26: Weil Sie von Ihren behandelnden Ärzten immer gesagt bekommen wir kaufen uns Zeit!

00:07:31: Also können Sie vielleicht auch zu dem Zeitfaktor nochmal was sagen?

00:07:34: Weil ich ganz oft jetzt hier auch krebskranke Frauen hatte in den letzten Wochen die eben erzählt haben, dass die Diagnose, die Sie bekommen haben vor fünf Jahren, vor sieben Jahren, Vor zehn Jahren noch ein absolutes Todesurteil gewesen wäre.

00:07:46: Ja, das ist absolut richtig.

00:07:49: Und wir leben in einer Zeit, in der sehr viele Fortschritte gibt.

00:07:54: Dank auch der Forschung was die Behandlung von fortgeschrittenen Krebserkrankungen angeht.

00:08:00: und ich möchte auch ein großes Signal senden an alle Patientinnen mit fortgeschrittenem Logenkrebs es gibt Patienten und das sind ungefähr zwanzig Prozent die länger als fünf Jahre überleben normalerweise von Heilung.

00:08:16: Und wir scheuen noch so ein bisschen davor zurück, das beim fortgeschrittenen Lungenkrebs zu sagen.

00:08:21: aber wir bewegen uns tatsächlich dahin und deswegen muss dieser Begriff palliativ aus meiner Sicht für eine fortgeschrittene Lungenkriegserkrankung neu definiert werden und wir hoffen eben dass wir mit unserer Studie noch mehr langzeit überlebende Frauen erreichen können.

00:08:39: Ja das sind ganz wunderbare Möglichkeiten um dann tatsächlich auch eine ganz große Hoffnung noch mitzugeben.

00:08:46: Sie machen das Ganze ja auch nicht alleine, sie sind hier im Regenaustausch auch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Disziplinen.

00:08:53: Welche.

00:08:53: können Sie nochmal diese Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplin in der Krebsforschung beschreiben?

00:08:59: Was da die Vorteile sind oder vielleicht auch mal die Hürden sind aber was am Ende dann auch ein positives Momentum sein kann?

00:09:06: Ja, die moderne KrebsForschung ist absolute Teamarbeit Und ich sehe mich auch sehr als Brückenbauerin zwischen den verschiedenen Disziplinen.

00:09:16: Wir haben Informatikerinnen, wir haben Ärztinnen und Pflegende die sich dann speziell mit klinischen Studien besonders gut auskennen.

00:09:25: Die haben Mathematikerinnen in der Statistik Und man muss eben sagen, dass solche unterschiedlichen Berufsgruppen häufig auch unterschiedliche Sprachen sprechen.

00:09:34: Ich habe alleine in meinem Team eine sehr große Bandbreite an Nationalitäten und eben auch Disziplinen.

00:09:42: Das ist heutzutage nicht mehr wegzudenken und speziell die Bioinformatik oder überhaupt die Medizin Informatik AI.

00:09:50: Das werden wir natürlich dann auch benutzen um unsere Studie dann auszuwerten und um noch besser zu verstehen, welches sind die Frauen, die jetzt dieses Langzeitüberleben erreichen?

00:10:01: Und welche vielleicht nicht.

00:10:02: Wie kann man dann nochmal einen Schritt weitergehen?

00:10:05: Weil unser Ziel ist Forschung für ein Leben ohne Krebs!

00:10:08: Das ist ein ganz großartiges Ziel.

00:10:11: Ich hoffe dass wir das alle noch erleben werden so lange wie auf dieser Welt sind.

00:10:15: Vielleicht können Sie noch mal was sagen zur Rolle des Nationalen Zentrums für Tumorerkrankungen.

00:10:21: Das bauen wir ja auf durch mein Haus auch im Rahmen der nationalen Dekade gegen Krebs, wie ist da Ihre Studie mit eingebunden?

00:10:30: Das Nationale Zentrum für TUMOR-Erkrankungen ist eine Netzwerkstruktur zwischen exzellenten Universitätsklinika die einen internationalen Begutachtungsprozess durchlaufen haben und schafft erst einmal die Voraussetzung überhaupt für eines Studien dieser Größenordnung, denn um vierhundertfünfzig Patientinnen einschließen zu können braucht es viele Zentren und das fördert eben auch die nationale Dekade gegen Krebs im NCT speziell ausgebildetes Personal damit einfach die Datenqualität dann am Ende stimmt.

00:11:06: Zusätzlich gibt es eben im Nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen ein Programm in dem man aus der Akademie heraus klinische Studien die sehr innovative Medikamente beinhalten oder eben sehr patientenrelevante Fragestellungen beantworten kann.

00:11:22: Und man kann sich dann für zweiter Gelder bewerben und das ermöglicht erst überhaupt meine Studie, aber auch viele andere innovative Studien, die jetzt auf den Weg gebracht werden.

00:11:34: Diejenigen, die uns zuhören und große Hoffnungen auf diese Studie legen – vielleicht geben Sie uns noch mal einen groben Zeitplan!

00:11:41: In welchem Zeitraum, in wieviel Jahren wollen Sie fertig sein und ab wann?

00:11:45: Ab da, je nachdem wir die Ergebnisse ausfallen kann dann auch Fortschritt gemessen werden.

00:11:50: Ja, wir würden jetzt in der zweiten Jahreshälfte anfangen Patientinnen zu rekrutieren also in die Studie einzuschließen Und wir hoffen dass wir dann in drei Jahren die ersten Ergebnisse haben.

00:12:01: Das wird jetzt noch nicht das sogenannte Gesamtüberleben was man sich ja auch immer anguckt.

00:12:05: Also stichwort ich habe es eben schon gesagt auch dieses Langzeitüberleben, das wird länger dauern.

00:12:10: Aber wir werden eben schon sehen ob das Fortschreiten der Erkrankung durch unsere Kombinationstherapie stärker aufgehalten wird als mit der alleinigen Immuntherapie.

00:12:21: und ein ganz wichtiges Thema sind auch Nebenwirkungen.

00:12:24: Da legen wir auch ein großes Augenmerk drauf.

00:12:26: Auch da gibt es große Unterschiede zwischen Frauen und Männern und da hoffen wir eben auch dass wir relativ schnell dann Ergebnisse erzielen können die wir dann berichten können.

00:12:35: Was möchten Sie jetzt unseren Zuhörerinnen mitgeben, die sich zum einen für das Thema interessieren?

00:12:41: Aber die vielleicht sogar selbst von Krebs betroffen sind.

00:12:44: Ja ich möchte zum einen ein ganz wichtiger Punkt den ich immer gerne mache zu dem Thema ist.

00:12:49: zum einen das betrifft wahrscheinlich nicht nur Lungenkrebs diese Geschlechtsunterschiede im Ansprechen auf die Immuntherapie.

00:12:55: Das heißt wir fangen jetzt mal an mit dem Logenkrebs.

00:12:57: es kann aber auch sein dass es dann für andere Krebserkrankungen auch entsprechende Studien geben wird.

00:13:05: Das Zweite, was mir ganz wichtig ist, dass es nicht nur Frauen betrifft.

00:13:09: Sondern das ist eine geschlechter-sensible Medizin.

00:13:12: In diesem Falle betriffte es eher die Frauen aber wir haben auch andere Erkrankungen, andere Krebserkrankungen auch wo es Hinweise darauf gibt, dass Männer eine unterschiedliche Therapie benötigen.

00:13:23: D.h.,

00:13:23: wir brauchen insgesamt eine geschächtergerechte Forschung und auch Therapien.

00:13:31: Ja vielen, vielen herzlichen Dank!

00:13:33: Liebe Frau Prof.

00:13:34: Loges, für Ihre Arbeit an Sie persönlich aber auch an Ihr ganzes Team und alle Disziplinen, die Sie erwähnt haben – weil das ist auch etwas was bei mir so stark hängen geblieben ist -, dass der Erfolg von Therapien auch maßgeblich immer davon abhängt wie sich auch die Frauen aufgenommen fühlen, auch die Männer natürlich wie sich die Patientinnen und Patienten gesehen werden Und ob Sie mit Ihren Krankheiten auch ernst genommen werden und ob sie dann tatsächlich auch das Gefühl haben, immer in der bestmöglichen Behandlung zu sein.

00:14:03: Da tragen Sie einen riesengroßen Beitrag dazu bei.

00:14:06: – also dafür sage ich Ihnen schon mal ein ganz herzliches Vergärtsgurt.

00:14:10: Ich bin Ihnen da wirklich dankbar und sag es im Namen nicht nur von allen Patientinnen und Patienten sondern auch im Namen meines ganzen Ministeriums weil wir zwei Studien fördern können aber wir können sie nicht selber durchführen.

00:14:21: Dafür brauchen wir so engagierte Kräfte wie Sie.

00:14:23: Also vielen, vielen herzlichen Dank!

00:14:26: Vielen Dank an Seefrahrministerin und ein ihr gesamtes Haus, dass Sie die nationale Dekade gegen Krebs ins Leben gerufen haben.

00:14:33: Darum beneiden uns alle internationalen Kolleginnen und ja wir hoffen einfach das wir deutliche Fortschritte erzielen werden!

00:14:41: Und bei Ihnen bedanke ich mich auch ganz herzlich.

00:14:43: liebe Hörerinnen und liebe Hörer Ich kann sie nur bitten oder ihnen empfehlen unseren Podcast zu abonnieren ihn zu teilen vor allem auch mit den Menschen, denen unsere Themen wichtig sind.

00:14:54: Damit wir noch mehr Hörerinnen und Hörern erreichen wird die vielleicht diese Informationen auch einen Unterschied machen können.

00:15:01: Frau Profesologis hat es angesprochen – Die nationale Dekade gegen Krebs, die mir auch ganz persönlich wichtig ist bei mir im Haus, ist unser Krebsforschungsboost für Deutschland und wird in diesem Jahr sieben Jahre alt.

00:15:13: Und wenn man sich anschaut was in den letzten sieben Jahren schon alles entstanden ist wo wir heute stehen mit der Forschung Sagt nur ein Stichwort auch mRNA-Impfstoffe, also es hat sich wahnsinnig viel getan in den letzten Jahren.

00:15:24: Und auch wenn wir jetzt schon sieben werden gehen uns nach all dieser Zeit die Fragen nicht aus, die Themen nicht aus.

00:15:31: Allein dieses Jahr schieben wir die Forschung in ganz wichtigen Bereichen neu an.

00:15:35: Wir hatten heute nochmal die besondere Korrelation Krebs und Frauen aber wir werden auch zum Thema Krebs & Alter noch mal einen Zusammenhang herstellen werden.

00:15:45: Wie unser heutiges Gespräch gezeigt hat, ist aber auch besonders die gender-sensible Krebsforschung gegen diese furchtbare Krankheit wirklich unersetzlich und bekommt deswegen nochmal eine eigene Fördermaßnahme.

00:15:57: Weil wir den Fokus setzen wollen und personalisierte Erkenntnisse ermöglichen wollen.

00:16:03: Deswegen vielen Dank fürs Zuhören!

00:16:05: Für mich ist es so dass Forschung immer ganz viel Hoffnung gibt und ich denke gemeinsam schaffen wir es Forschung dahin zu bringen wo sie wirklich wirken soll, nämlich bei Ihnen und allen Menschen da draußen.

00:16:16: Bleiben Sie gesund!

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