Folge 7: Sarkome nach Strahlentherapie besser verstehen – mit Melissa Harbrücker und Jens Jakob | TTRIS-CSI
Shownotes
Willkommen zur siebten Folge der dritten Staffel „Tatort Krebs“, dem Forschungspodcast der Nationalen Dekade gegen Krebs, einer Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. In dieser Staffel stellen wir in kurzen To-Go-Folgen verschiedene Krebsforschungsprojekte aus dem Umfeld der Dekade vor.
Eine Strahlentherapie ist für viele Krebspatientinnen und -patienten eine wirksame und wichtige Behandlung. In sehr seltenen Fällen können jedoch Jahre später sogenannte strahlenassoziierte Sarkome entstehen, also bösartige Tumore im Bereich einer zuvor bestrahlten Körperregion. Warum entwickeln manche Menschen diese seltene Spätfolge und andere nicht? Welche Rolle spielen genetische Faktoren, molekulare Veränderungen, die erste Krebstherapie oder weitere Risikofaktoren? Und wie können Betroffene künftig besser beraten, geschützt und behandelt werden?
Diesen Fragen widmet sich das Forschungsprojekt TTRIS-CSI. Alles zum Projekt erklären Melissa Harbrücker und Jens Jakob vom Universitätsklinikum Mannheim in der heutigen Folge.
Wir freuen uns sehr über Ihr Feedback und Bewertungen über die Podcast-Plattformen und über unsere LinkedIn-Seite: @Nationale Dekade gegen Krebs.
Vielen Dank fürs Zuhören. 👂
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00:00:05:
00:00:18: Dieser Folge sprechen wir über das Forschungsprojekt Tetris CSI.
00:00:22: Dabei geht es um strahlenassociierte Sakome, also seltene
00:00:26: Tumore
00:00:27: die viele Jahre nach einer Strahlentherapie im bestrahlten Bereich entstehen können.
00:00:31: Das Projekt soll klären welche Faktoren zur Entstehung dieser Tumor beitragen.
00:00:38: Dafür werden klinische Daten mit molekularen und genetischen Informationen kombiniert.
00:00:43: Das Ziel?
00:00:44: Risikofaktoren früher erkennen, Betroffene besser beraten und die Behandlung strahlen-assoziater Sakome langfristig verbessern.
00:00:53: Darüber sprechen wir heute mit den Verantwortlichen des Projekts Melissa Harbrücker & Jens Jacob.
00:01:00: Stellen Sie sich doch bitte einmal selbst vor und verraten sie uns was für ein besonderes Talent sie auszeichnet!
00:01:06: Mein Name ist Melissa Harbrücker, ich bin Ärztin in Weiterbildung zur Wisterreicheroge am Universitätsklinikum in Mannheim und Early Career Researcher.
00:01:14: Das heißt, ich forsche auch bei jetzt zuletzt zwei Jahre klinischen Scientist im Deutschen GRIPS Forschungszentrum.
00:01:20: Und meinen Forschungsschwerpunkt liegt auf der Klinischen Forschung zu strahlend assoziierten Sakomen.
00:01:25: Ich würde sagen meine Stärke ist das klinische Arbeit und Forschungen eng miteinander zu verbinden also Fragestellungen direkt aus dem Alltag mit Patienten in wissenschaftliche Projekte zu übersetzen.
00:01:35: Mein Name ist Jens Jakob.
00:01:37: Ich bin von Hause aus Chirurg, ich leite hier die Sakumschirurgie.
00:01:41: Das ist herausfordernd und ehrlicherweise auch eine sehr erfüllende Tätigkeit, weil man vielen Patienten helfen kann.
00:01:47: Und meine besonderen Talente, die ich entdeckt habe mit dem Zirkus Sport meiner Kinder sind, jonglieren-und Einradfahren.
00:01:54: Was hat sie motiviert in die Krebsforschung zu gehen?
00:01:57: Mich hat vor allem motiviert dass man im klinischen Alltag immer wieder an Grenzen stößt gerade bei seltenen Tumoren.
00:02:03: Man merkt, dass es viele offene Fragen gibt – sowohl auf Seiten der Ärzte als auch auf Seiten des Patienten und Patientinnen.
00:02:08: Und deswegen war für mich schnell klar, dass ich nicht einfach nur behandeln möchte sondern vor allem auch verstehen warum bestimmte Entkrankungen erstehen und wie wir sie besser therapieren können.
00:02:17: Die Kombination aus direkten Patienten-Kontakt und Verbindung zur Forschung finde ich dabei besonders
00:02:21: spannend.
00:02:22: Ich hab mich im Studium daran orientiert, dass ich Chirurg werden wollte.
00:02:26: Und damals habe ich eine Charité studiert und mir dort eine Promotionsarbeit gesucht.
00:02:32: Die war dann ... Weil ich einen sehr guten Treuer hatte der Krebsmedizin.
00:02:34: das war fast ein wenig zufällig.
00:02:37: Den Schwerpunkt hat dich ausgebaut weil ich mein praktisches Jahr also das letzte Jahr im Studiums an der Robert Rössle Klinik einer Krebsklinik gemacht habe und gelernt habe, dass man dort sehr gut mit Patienten und mit Kollegen zusammenarbeiten kann, dass man Patienten auch in schwierigen Situationen wenn chirurgische Eingriffe notwendig sind.
00:03:00: Auch sehr gut helfen und dies unterstützen kann und das eine sehr erfüllende Tätigkeit ist.
00:03:04: Deswegen bin ich in der Chirurgie und an der chirogischen Onkologie gelandet, kann man sagen habe dort nach Heimat gefunden und bin dort tätig.
00:03:12: Lassen Sie uns konkret werden, an welchem Projekt arbeiten sie zur Zeit?
00:03:16: Und worum geht es?
00:03:17: Aktuell arbeiten wir im Projekt TITUR-CSI vom BMFTR gefördert, eine deutschlandweite interdisziplinäre Studie zu strahlend assoziierten SAKOM.
00:03:26: Das sind Tomore die als Spätfolge von der Strahlentherapie auftreten können und für die es bislang nur sehr begrenzte Daten gibt.
00:03:33: das heißt wir wissen wenig über die Entstehung, wir wissen wenig über die beste Therapie Und Ziel des Projekts ist genau diese Lücken zu füllen.
00:03:40: Wir wollen klinische molekulare und genetische Informationen sammeln und zusammenführen um besser zu verstehen welche Faktoren zur Entstehung dieser Tumoren beitragen.
00:03:49: In Zukunft soll so hoffentlich eine bessere Prävention, wir möchten die Versorgung von Betroffenen
00:03:53: verbessern.".
00:04:16: spielen aber auch genetische Faktoren eine Rolle.
00:04:19: Dem wollen wir auf den Grund gehen und wir wollen vor allen Dingen auch lernen, wie können wir diese Ergebnisse die wir dann haben, die durchaus kritisch zu Werten sind weil man ja eine effektive Therapie auch ich will mal sagen in Frage stellt?
00:04:32: zum Teil Wie kann man diese Ergebnisse bestmöglich unübersetzen?
00:04:36: Und was bedeuten die Ergebnisse des Projektes für Patienten?
00:04:40: Das machen wir gemeinsam mit Psycho-Onkologen und vor allem auch mit Patienten selbst.
00:04:45: Ergebnis interpretieren wollen.
00:04:47: Was macht Ihren Forschungsansatz oder Ihre Methodik besonders?
00:04:51: Oder neuartig?
00:04:53: Ich würde sagen, dass die Struktur neuerartig ist.
00:04:55: Wir bringen viele verschiedene Fachrichtungen an einen Tisch von Technologie über die Onkologie, Trialentherapie bis hin zur Molekularbiologie und vor allem auch die Humangenetik dann auch noch die Krebsregister Und ganz wichtig für uns die Psycho-Onkologie und Patientenvertreter.
00:05:09: gerade die Einbildung von Patienten im gesamten Prozess Von der Entwicklung des Projektes bis zu Durchführung Und dann auch die Veröffentlichung der Ergebnisse in der Zukunft spielt eine große und sehr wichtige Rolle.
00:05:19: Patienten wurden in der Vergangenheit nicht richtig oder ausreichend genug in Projekte integriert, genau deswegen ist es für uns ganz wichtig.
00:05:27: Also für ein Chirurgen- oder eine chirurgische Arbeitsgruppe wie sie bei uns besteht macht den Ansatz sicherlich besonders dass wir uns nicht nur mit der Behandlung beschäftigen sondern auch mit der Prävention.
00:05:37: Wir können das nur weil auch die Ausschreibungen entsprechend formuliert war.
00:05:42: Gleichzeitig können wir aber aus den Ergebnissen, gerade die wir mit der Unterstützung des Deutschen Krebsforschungszentrum haben, unmittelbaren Nutzen für aus dem translationalen Teil des Projektes für die Patienten ziehen.
00:05:55: Ganz besonders und wichtig für uns ist dass wir schon in der Planung jetzt einer Umsetzung auf unsere Patientenvertreter und die Patientenbeteiligung vertrauen und auch diese angewiesen sind.
00:06:07: Und dann ist ganz klar, wir haben ein ganz tolles und hervorragendes Konsortium von Kollegen aus Hamburg, Würzburg Heidelberg.
00:06:14: Von der Sakum-Stiftung und hier aus Mannheim.
00:06:17: Was sind denn bisher Ihre wichtigsten Erkenntnisse oder Erfolge im Projekt?
00:06:21: Wir sind noch ganz am Anfang vom Projekt aber was ich sagen kann ist dass das Projekt auf einem Vorläuferprojekt aufbaut was Tetris geheißen hat es im Rahmen des DKFZ Hector Seed Funding erfolgt und im Rahmen dieses Vorprojektes konnten wir vor allem wichtige wissenschaftliche Grundlagen schaffen.
00:06:36: Hier war zum Beispiel eine strukturierte Literaturanalyse durchgeführt und das sind alles Basis-Daten, die uns jetzt für das TITUS CSI Projekt zugutekommen.
00:06:45: Wir haben allerdings sozusagen als kleinen Erfolg schon zu vermelden dass wir im ersten Monat schon acht Patienten rekrutieren konnten für unser TITOS CSI Projekt was gerade bei so einer selten Erkrankung für uns schon großer Erfolg ist.
00:06:56: Das Projekt steht ganz am Anfang und der wichtigste Erfolg für uns ist, dass wir uns am Anfang gut zusammen gefunden haben und es ist das Gefühl aber dass wir gut gestartet sind.
00:07:06: Wir haben erste Kontakte zu Patientenvertretern, auch jenseits unserer Arbeitsgruppe und zu Patienten die wir rekrutieren wollen.
00:07:14: Wir haben die ersten Workflows für Proben ob das jetzt Blutproben sind oder Gewebeproben und für die Daten die wir eben schon etabliert und wissenschaftlich können natürlich zwei bis drei Monate nach Start des Projektes hier noch nicht viel bieten.
00:07:29: ich bitte da einfach um Verständnis.
00:07:31: Nun dient Forschung, letztlich ja immer auch den Menschen.
00:07:33: Welchen Einfluss kann ihre Forschung konkret auf Patientinnen und Patienten haben?
00:07:38: Langfristig geht es darum, die Erkrankung besser zu verstehen und daraus auch konkrete Verbesserungen abzuleiten.
00:07:44: Es geht hier zum einen darum um die Strahlentherapie assoziierten Risikofaktoren gezielter zu erkennen und dann Patienten auch besser beraten zu können.
00:07:53: das heißt wir wollen quasi vermeiden dass die Erkrankung auftritt.
00:07:57: es soll aber auch darum gehen die Therapie und damit auch die Prognose dieser Patienten zu verbessern Und außerdem erhält jeder Patient in unserem Projekt ein molekulares Tumor-Bord, was die laufende Therapie beeinflussen kann oder im Falle zum Beispiel von einem Rezediv also wiederaufträgten der Erkrankung dann hilfreich sein kann.
00:08:14: Also während der Studie können wir dadurch das wir alle Patienten ins Masterprogramm einschließen eventuell schon Ansätze für betroffene Patienten liefern dass sie besser behandelt werden können.
00:08:26: mit der Erkrankung eines strahlen assoziierten Sakums In Zukunft erhoffen wir uns, dass wir die Entstehungsstrahlen assoziater Sakome vermeiden können in dem wir Patienten zur Strahlentherapie gezielter beraten bzw.
00:08:40: den Strahlenterrapporten die Möglichkeit geben diese sehr effektive und gute Therapie gezierter einsetzen zu können.
00:08:47: Welche nächsten Schritte stehen für Sie an?
00:08:49: Und worauf freuen sie sich besonders?
00:08:52: Also in den nächsten Monaten steht vor allem die weitere Patientenrekrutierung im Fokus.
00:08:55: Ich habe es gerade schon angesprochen, acht Patienten haben wir schon.
00:08:58: unser Ziel ist aber zweihundert bis dreihundert.
00:09:00: Wir haben also noch viel Arbeit vor uns.
00:09:02: ich freue mich besonders darauf wenn wir dann die ersten Daten auswerten können und daraus konkrete wissenschaftliche Fragestellungen ableiten können und dann zu sehen wie aus den vielen einzelnen Bausteinen das Projekt hoffentlich ein Gesamtbild sich langsam zusammenfügt.
00:09:16: Jetzt gibt's erstmal ganz harte Verwaltungsarbeit.
00:09:19: Wir haben die Verträge zurück der einzelnen Universitäten und Fachgruppen, die die Zusammenarbeit ortsenden oder auch strukturieren.
00:09:28: Wir erwarten derzeit die Rückmeldung der Ethik-Kommission, die unseren Ethikanntrag wie wir genau vorgehen beurteilt – und eventuell muss man hier noch Kleinigkeiten nacharbeiten!
00:09:39: Wir selbst bereiten gerade vor, wie wir am besten Tumorzentren und Sakom-Zentren ansprechen, wenn sie nämlich einen Patienten mit dem Strahlen assoziierten Sakom behandeln oder Nachsorge sehen.
00:09:54: Dass wir es ihnen sehr einfach machen sich bei uns zu melden damit wir gut zusammenarbeiten.
00:10:00: Sie arbeiten ja auch mit unterschiedlichsten Disziplinen zusammen.
00:10:02: inwiefern hilft das aus ihrer Sicht?
00:10:04: In der Krebsforschung besonders!
00:10:07: Sie ist absolut zentral eigentlich in jeder Krebserkrankung.
00:10:09: Wir kennen das aus Tumorbords dass ich verschiedene Spezialisten zusammensetzen und über den Fall beraten.
00:10:14: Aber gerade bei so komplexen und seltenen Erkrankungen reicht einfach eine einzelne Perspektive nicht aus.
00:10:20: Und deswegen ist die Kombination aus klinischer Erfahrung, biologischem Verständnis den Krebsregisterdaten und der Patientenbeteiligung besonders wichtig um die Fragestellung deutlich umfassender zu bearbeiten, die sich uns stellen in dem Projekt – und das ist letztendlich auch der Schlüssel, um richtige Fortschritte zu erzielen!
00:10:37: Also klar ist, dass ein Chirurg alleine eine Krebserkrankung nicht behandeln kann.
00:10:41: Es gibt glücklicherweise auch ganz viele Krebserkrankungen die man gar nicht chirurgisch behandeln muss und wir haben auf der wissenschaftlichen Ebene nicht die Expertise jetzt eine humangenetische Beratung oder normal genetische Forschung zu machen.
00:10:55: Die Kollegen haben gleichzeitig nicht den Einblick in die Molekularbiologie einzelnen Tumoren, die uns weiter hilft Und die Molekularbiologen können nicht sagen, wie häufig der Tumor ist.
00:11:04: Deswegen haben wir auch Kollegen des Krebsregisters mit an Bord, die uns die Epimilogie dieser Tomoren genau beschreiben können damit wir auch sagen können untersuchen wir die richtigen Patienten eine richtige Stelle und wir finden uns eben zusammen damit wir die Richtigen Frage stellen und damit wir diese auch immer wieder korrigieren können und vor allen Dingen gut gemeinsam interpretieren.
00:11:25: Ihr Projekt ist eingerahmt in die Forschungsförderung der Nationalen Dekade gegen Krebs.
00:11:30: Welche Rolle spielt das für ihr Projekt?
00:11:32: Die Förderung ist für Projekte wie T-Traces i essentiell, weil sie ermöglicht es uns, die standortübergreifende Arbeit durchzuführen und eine Infrastruktur aufzubauen was gerade bei so seltenen Krebserkrankungen wichtig ist.
00:11:44: Eine einzelne Klinik wief angesprochen reicht da leider nicht aus und gerade solche Netzwerke aufzubauern um ausreichend Daten zu gewinnen muss auch finanziert werden und deswegen sind wir sehr dankbar und auch besonders dankbar, dass unser Projekt ausgewählt wurde für die Förderung.
00:11:58: Also Tetris CSI ist ein Verbundprojekt – das ist groß!
00:12:01: Und ehrlicherweise kostet es eine ganze Stange Geld diese Forschung umzusetzen.
00:12:07: Wir glauben wir haben das gut organisiert aber das ist nur möglich Aus zwei bis drei Gründen.
00:12:14: Das eine ist, wir haben ganz am Anfang vor Jahren mal einen sogenannten Seed Funding bekommen vom Dicke FC Tector Krebs Institut für Tumorforschung hier in Vanheim, im Korbin dazu mit dem Krebsforschungszentrum.
00:12:27: Und dieses Seedfunding ist immer genau dafür da, dass man Ideen wickeln kann und erster Ergebnisse hat.
00:12:32: Mit diesen ersten Ergebnissen, wenn man sich selber tiefer beschäftigt hat und auch erste Ergebnisse vorweisen kann, hatten wir das Glück, dass es zum ähnlichen Zeitpunkt als wir diese Ergebnisse hatten eine Ausschreibung gab von BMFTR Das heißt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, die gezielt im Rahmen der nationalen Dekate gegen Krebs gesagt hat wir wollen nicht nur Tumore behandeln sondern wir wollen auch Vorsorge machen.
00:12:57: Wir wollen Früherkennung haben aber auch richtige Profilachse.
00:13:01: also wir wollen Tumoren vermeiden.
00:13:03: das ist ja ein ganz wichtiger Ansatz ob man jetzt in den Krebsforschungen oder auch andere Herz-Kreislauferkrankungen etc.
00:13:10: reingeht dass es natürlich viel besser ist wenn man in die Früherkennung oder in die Profilache geht.
00:13:15: Und es ist ein großes Glück eigentlich, dass das in gesundheitspolitisch und Forschungstechnisch gefördert wird.
00:13:22: Weil nur so können wir solche Ansätze weiterverfolgen und ganz klar, was wir machen kann man ohne Förderung schlichtweg gar nicht umsetzen.
00:13:30: Dafür freuen wir uns auch einfach und sind dankbar!
00:13:33: Zum Abschluss unserer Folge – Was möchten Sie Menschen mitgeben die sich für Krebsforschung interessieren?
00:13:38: oder selbst betroffen sind.
00:13:40: Aus Sicht der Patienten, denke ich ist es einfach wichtig dran zu bleiben immer wieder Fragen zu stellen um vielleicht die eigene Prognose oder die von Betroffenen Angehörigen zu verbessern.
00:13:48: Als erstes möchte ich mich bei denjenigen die von Krebs betroffen und sich an uns wenden auch mit dem Wunsch nach Heilung nach Unterstützung oder Hilfe für Vertrauen bedanken.
00:14:01: Es ist tatsächlich so dass sie uns sehr viel Vertrauen entgegenbringen dass wir die richtigen Beratung durchführen, manchmal auch die richtige Entscheidung für sie treffen.
00:14:13: Alle Betroffenen wünsche ich und empfehle ich nicht den Mut zu verlieren.
00:14:17: es gibt tatsächlich sehr vielen Menschen mit Krebserkrankungen denen wir sehr gut helfen können und denen wir eine sehr gute Lebensqualität uns sehr viel Lebenszeit schenken können.
00:14:26: Und tatsächlich ist das eigentlich fast auch so wenn man sagt als Behandler oder Wissenschaftler ist dieses Schenken und die Freude daran dass man dort etwas bewirken kann Etwas ganz Wichtiges auch in den Beruf.
00:14:38: Und das lohnt sich sehr, beziehungsweise hat es sich für mich persönlich gelohnt, weil ich denke, dass ich einfach einen schönen Beruf
00:14:46: habe.".
00:14:47: Das war Tatort Krebs To Go!
00:14:50: Vielen Dank fürs Gespräch.
00:14:51: Wenn Sie keine Folge der dritten Staffel verpassen wollen, abonnieren sie uns und hören Sie gern auch in unsere frühen Folgen.
00:15:00: Weitere Informationen finden Sie in den Show Notes.
00:15:03: Ich bin Frank Bruder Podcast Host der nationalen Dekade gegen Krebs und ich sage vielen Dank fürs Zuhören.
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